Die ersten warmen Sonnenstrahlen locken die Kletter-Community aus den Hallen an die heimischen Felsen. Doch während in der Halle oft kontrollierte Bedingungen herrschen, stellt das Draußen-Klettern Mensch und Material vor neue Herausforderungen. Wir werfen einen Blick auf das essenzielle Setup von Edelrid – vom Kopfschutz bis zum Karabiner – und erklären, warum Qualität am Fels keine Kompromissfrage ist.
Der Übergang vom Plastik zum Fels ist für viele ein Highlight im Frühjahr. Damit der Start in die Outdoor-Saison sicher gelingt, ist ein kritischer Blick auf die Ausrüstung unerlässlich. Besonders im Fokus stehen dabei Komponenten, die im alpinen oder sportlichen Felsklettern Belastungen durch Steinschlag, scharfe Kanten und Witterung ausgesetzt sind.
1. Kopfschutz: Warum der Helm am Fels obligatorisch ist
In der Kletterhalle sieht man selten Helme, doch am Fels gehört er zur Grundausstattung wie das Seil selbst. Ein Helm schützt nicht nur bei einem Sturz vor dem Anprall gegen die Wand, sondern ist vor allem eine Lebensversicherung gegen Steinschlag – sei es durch losgetretenes Gestein voraussteigender Kletterer oder durch Wildtiere in der Wand.
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Edelrid Zodiac II: Dieser Hybridhelm kombiniert eine robuste ABS-Aussenschale mit einer Innenschale aus EPS-Schaum. Er ist der ideale Allrounder für Einsteiger und Profis, die Wert auf maximale Strapazierfähigkeit legen. Die großzügigen Belüftungsöffnungen sorgen dafür, dass man auch bei der ersten Frühjahrshitze in der Südwand einen kühlen Kopf bewahrt.
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Edelrid Shield II: Für alle, bei denen jedes Gramm zählt. Der Shield II ist ein In-Mold-Leichtgewicht, das durch seine ergonomische Passform und das minimale Gewicht fast vergessen lässt, dass man überhaupt einen Schutz trägt.
2. Der Gurt: Ergonomie trifft auf Sicherheit
Ein Klettergurt muss zwei Dinge leisten: Er muss bei einem Sturz die Fangstoßkräfte optimal verteilen und beim Sichern oder Hängen am Standplatz bequem sein.
Mit dem Edelrid Jay IV und dem frauenspezifischen Pendant Jayne IV bietet Edelrid Modelle an, die durch verschiebbare Hüftpolster eine perfekte Zentrierung des Einbindepunkts ermöglichen. Das ist besonders wichtig, wenn man im Frühjahr je nach Temperatur mal mit T-Shirt und mal mit einer dickeren Jacke klettert – der Gurt lässt sich so immer optimal anpassen.
3. Innovation am Material: Die Bulletproof-Serie
Ein Thema, das oft unterschätzt wird, ist der Verschleiß von Karabinern durch Seilreibung. Hier hat Edelrid mit der Bulletproof-Technologie einen neuen Standard gesetzt.
Herkömmliche Aluminium-Karabiner reiben sich mit der Zeit durch den Sand im Seil oder durch scharfkantige Bohrhakenlaschen auf. Die Folge sind scharfe Grate, die den Mantel des Kletterseils beschädigen können. Die Edelrid Bulletproof Karabiner besitzen an der entscheidenden Stelle einen Stahleinsatz. Das Ergebnis:
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Langlebigkeit: Der Karabiner hält deutlich länger als reine Alu-Modelle.
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Sicherheit: Keine scharfen Kanten, die das Seil gefährden.
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Nachhaltigkeit: Weniger Materialaustausch durch geringeren Verschleiß.
4. Das richtige Handling: Grip und Kontrolle
Keine Performance ohne den richtigen Grip. Der Edelrid Chalk Block II ist hier das Mittel der Wahl. Reines Magnesiumcarbonat sorgt für trockene Hände, ohne die Umwelt unnötig durch Staubwolken zu belasten, wenn man ihn gezielt einsetzt.
Fazit: Der Saisonstart ist der ideale Zeitpunkt, um veraltetes Material auszusortieren. Wer auf eine Kombination aus bewährten Klassikern wie dem Zodiac-Helm und innovativen Lösungen wie den Bulletproof-Karabinern setzt, startet nicht nur mit einem guten Gefühl, sondern mit einem echten Sicherheitsplus in das Kletterjahr 2026.
Dein Material-Check steht an? Entdecke jetzt unser komplettes Edelrid-Sortiment und rüste dich für den Fels aus.
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